Tierarztpraxis Sabine Bischof
Ganzheitliche Tiermedizin

Neuigkeiten

Ab sofort erfährst du auf dieser Seite alle Neuigkeiten aus der Welt der Tiermedizin und über neue Aktionen. Viel Spaß beim lesen! 

Letztes Update: 11.Oktober 2017

Igel in Not!

Die rotbraunen Blätter fallen von den Bäumen, ein rauer Wind weht und die Kürbisfratzen stehen vor den Türen. Dann weiß man: Er ist wieder da, der Herbst! In diesen schönen, wenn auch kalten Monaten, tritt oftmals ein kleines Stacheltierchen ins Rampenlicht: Der Igel ist wieder da!

Natürlich war er das ganze Jahr über da, allerdings sehen wir ihn besonders häufig im Herbst. Zu dieser Jahreszeit ist er nämlich gerade besonders eifrig dabei sich genügend Winterspeck anzufressen um gut vorbereitet seinen Winterschlaf antreten zu können. So kommt es dann zu gehäuften Begegnungen mit dem kleinen Stacheltier, bei Spaziergängen mit dem felligen, besten Freund oder sogar im eigenen Garten, wo der Igel gerade dabei ist sich einen gemütlichen Winterunterschlupf zu bauen. Bei einer solchen Begegnung kommt vielen von uns sofort der gleiche Gedanke: „Oh Gott, ein Igel!! Muss ich ihm helfen?? Wird er es durch den Winter schaffen??“ Obwohl der Wille zu helfen sehr löblich ist, wird jedes Jahr vielen Igeln „geholfen“, die eigentlich gar keine Hilfe benötigt hätten.

Aber wie erkennt man einen hilfsbedürftigen Igel?

Eine gute Faustregel lautet: wenn ein Igel Anfang November ein Gewicht von 500 Gramm (besser 600 - 700 Gramm) oder höher hat, hat er sehr gute Chancen den Winter alleine zu überstehen und benötigt unsere Hilfe nicht!

Ist er allerdings viel leichter, sehr klein (vielleicht sogar noch ein Jungtier), erscheint er krank (z.B. apathisch oder torkelnder Gang), oder ist sogar verletzt, sollten wir unserem Helfersyndrom nachgeben. Sollte man einen solchen Igel finden, ist es immer ratsam, zuerst mit ihm zu einer Igelstation oder einem Tierarzt zu fahren um mögliche Krankheiten und/oder Parasitenbefall auszuschließen, bzw. behandeln zu lassen. Der Tierarzt kann einem außerdem mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn man sich entschließen sollte, den Fund-Igel bei sich zu hause zu pflegen und über den Winter zu bringen.

Sollten man sich für diese Option entscheiden wäre es gut, wenn man dem neuen, stachligen Mitbewohner eine Fläche von ca. 2 qm zur Verfügung stellen könnte: Nagerkäfige eignen sich beispielsweise sehr gut als Igel-Behausung. Außerdem benötigt er natürlich immer frisches Wasser (NIEMALS Milch, auch nicht verdünnt!!), sowie als Futter z.B. Hunde- oder Katzendosenfutter um für seinen Winterschlaf ordentlich Reserven anlegen zu können. Auch gekochte Eier, Obst (z.B. Banane, reife Birne oder Apfel) und aus Zuchten stammende Mehlwürmer sind möglich. Igel-Babies haben natürlich andere Ansprüche. Hier gilt: Man sollte sich immer den Rat eines Fachmannes einholen! Wenn der stachlige Mitbewohner kräftig genug ist, sollte man ihm die Möglichkeit geben, Winterschlaf halten zu können.

Wenn man aber nicht direkt einen neuen Mitbewohner für den Winter aufnehmen will, aber trotzdem helfen möchten, kann man es den gesunden, starken Igeln im eigenen Garten einfacher machen sich auf den Winter vorzubereiten: z.B. kann man eine Ecke des Gartens für den Winter „verwildern“ lassen, Laubhaufen und vielleicht etwas Holz in einem Teil des Gartens liegen lassen, damit sich die Igel dort ihre Winterschlaf-Quartiere bauen können und einfacher Futter finden. So einfach kann es sein, den kleinen „Stachlern“ zu helfen!

Viele weitere Informationen zum Thema Igel, wie man helfen kann und wann man helfen soll, findet man auch auf den Websites vieler Igelstationen in ganz Deutschland:

http://www.igelhilfe.eu/

http://www.pro-igel.de/igel-links/adressen.html

http://www.igelschutz-ev.de/igelhilfe/

Akupunktur Herbstaktion

Um gesund und entspannt in die kalte Jahreszeit starten zu können, bieten wir von Oktober bis November folgende Aktion an:

  • Eine Untersuchung + Beratung, mit anschließender Akupunktur Erstberatung und -behandung, z.B. zur Unterstützung des Immunsystems oder auch um der „Wintersteifheit“ vorzubeugend entgegen zu wirken.
  • Und um dem Rest der Kälte den Garaus zu machen, bekommt jeder Patient im Anschluss eine 30minütige Wärmebehandlung mit der Original TDP, Zi-Zhu-, oder Moxalampe gratis dazu! Die Bestrahlung mit der Lampe hilft zum Beispiel dabei Schmerzen und Entzündungen zu lindern und den Stoffwechsel anzuregen

Herbstgrasmilben

Jedes Jahr das gleiche Theater: die Herbstgrasmilbe hat mal wieder ihr Mundwerkzeug in Fifi geschlagen und jetzt JUCKTS!!!

Die Herbstgrasmilbe, oder auch Erntemilbe, kommt auf der Nordhalbkugel vorwiegend in den warmen Monaten von Juni bis Ende Oktober vor. Dann sitzt sie auf Grashalmen und wartet darauf, sich von einem vorbei laufenden Hund, Katze oder sogar Menschen abstreifen zu lassen um ihr Festmahl zu beginnen. Anders als bei vielen anderen Milben, ist bei der Herbstgrasmilbe nicht die erwachsenen Milbe der Übeltäter, sondern die rostbraune Larve. Nachdem sie von dem Wirtstier das bekommen hat was sie braucht, fällt sie ab und entwickelt sich zu einer ausgewachsenen Milbe die sich von da an von anderen Insekten und Grashalmen ernährt.

Der Biss der Larve verursacht bei dem Wirt eine lokale Hautreizung, meist bis zu 0,3 mm große rote Flecke, auch Erntekrätze genannt. Die Bisse verursachen außerdem einen starken Juckreiz, der meist nach ca. 10- 14 Tagen abklingt. Obwohl dieser Juckreiz meist sehr unangenehm ist, ist er jedoch eigentlich nicht gefährlich. Anders als bei Zecken sind bis heute keine Folgekrankheiten bekannt.

Kann man etwas tun um seine Vierbeiner gegen die lästigen, kleinen Beißer zu schützen?  Ja. Den besten Schutz bieten repellierende Spot-on’s und auch Halsbänder. Prophylaktisch kann man seine Vierbeiner bei Spaziergängen von den bevorzugten Jagdgründen der Milbe, ungemähte Grasflächen, fernhalten. Oftmals wirkt auch schon das abwaschen der häufig betroffenen Körperstellen wie Bauch, Beine oder der Unterseite des Halses, direkt nach dem Spaziergang mit klarem Wasser.
Wenn es die felligen Freunde dann doch mal getroffen hat, kann man ihnen oft mit einem speziellen Shampoo oder Spray Erleichterung verschaffen. Sollte der Juckreiz aber doch mal zu stark sein, sollte man seinen Tierarzt aufsuchen um den Juckreiz mit einer medikamentösen Behandlung zu bekämpfen. Leider gibt es bis jetzt noch keine 100% sichere Abwehr Methode. Aber Kopf hoch! Ende Oktober, wenn der erste Frost kommt, hat der ganze Spuk meist ein Ende.

von: Pia Bischof

Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Herbstmilbe
http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php…
http://www.gesundheit-aktuell.de/…/alle-jahre-wieder-herbst…

AKTION: Check meinen Chip!

 

Vom 11. bis 15. September führt der Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) in Kooperation mit Tasso und dem Deutschen Haustierregister erstmals die Aktion „Check meinen Chip“ durch. Jeder Hunde- oder Katzenbesitzer kann in dieser Zeit eine Tierarztpraxis aufsuchen, um die Funktionsfähigkeit des Mikrochips bei seinem Tier checken und gleichzeitig überprüfen zu lassen, ob die registrierten Kontaktdaten noch aktuell sind. Ist das Tier noch nicht mit einem Chip gekennzeichnet, besteht die Gelegenheit, das nachzuholen und die Daten von Tier und Besitzer gleich vor Ort registrieren zu lassen.


September ist der Monat der Zahngesundheit!

Verpasse nicht die kostenlose Zahn- und Gebisskontrolle Deines Lieblings in meiner Praxis und sichere dir kostenlose Proben von Pedigree Denta Sticks und Denta Flex Zahnpflegekaustreifen. Solange der Vorrat reicht!

Weitere Infos unter:
http://initiativezahngesundheit.de

Pferdenachwuchs im Hause Bischof-Yount

 

Das neue Familienmitglied heißt Flora Aestas und ist süße 2 Jahre alt. Wir sind alle verliebt!!!